Ein Königreich im Schnee?

Wieder einmal haben wir eine Expedition gestartet über unsere Welt, diesmal jedoch in den Südosten der Karte, dorthin, wo wir bis jetzt noch gar nicht waren… Voller Mut brachen wir morgens von der asiatischen Stadt Toyama aus auf. Anfangs waren wir hoch motiviert, die ersten Tage vergingen auch wie im Fluge. Wir wanderten an Flüssen entlang, über eine Hochebene und weiter durch grüne Wiesen. Bald jedoch wurde es weniger angenehm, die Reise führte geradewegs durch einen großen Sumpf. In der Hoffnung, das schlimmste Stück wäre ja bald geschafft, legten wir zu und schafften es innerhalb eines Tages durch den Sumpf, doch was dahinter lag, sollte uns noch mehr Kraft kosten.
Wir trafen auf eine riesige Eiswüste, vollkommen zugeschneit und ab dort verfolgte uns dauerhaft ein schlimmer Schneesturm. Als er über uns kam, verzogen wir uns in den Schutz mehrerer Steine, da wir den Sturm ausharren wollten. Nach etwa einem Tag hielt der Sturm an und unsere Vorräte befahlen uns, die Reise fort zu setzen, ansonsten wären sie nämlich ausgegangen. Ab dort war die Reise die reinste Qual, kaum noch zu bewerkstelligen, aber keiner soll sagen, die Einwohner Toyamas wären schwach oder gar zimperlich, also hielten wir durch.
Wir kämpften uns durch Ebenen, die keinen Schutz boten, über Berge und durch Täler, mal gedeckt von weiten Wäldern, mal nur mit vereinzelter Flora. Als der Sturm sich dann endlich kurz legte bot sich uns ein Blick auf eine riesige Festung oben auf einem Berg, die hünenhaft über der Welt thronte. Bei dem Anblick blieb uns der Atem stehen und wir wollten eigentlich dort hinauf, aber der Sturm begann gleich wieder und wurde noch heftiger, sodass wir uns lieber für den Rückweg entschieden. Sobald wir wieder daheim an warmen Kaminen saßen, malte aber einer von uns aus dem Gedächtnis ein Bild – Hier könnt ihr es sehen…:

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Totaler Nebel…

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